Let’s drama

Ein guter Zeitpunkt für den Beginn dieses Blogs: das Erreichen des Alters, vor dem es dem gemeinen Heranwachsenden lange graute. Wenn man 30 Jahre auf dieser Erde weilte, so ist der Punkt erreicht, so zumindest mein Gefühl, an dem man vieles nicht länger leugnen kann, sich vor vielem nicht mehr drücken kann. Sei es, dass  die Zwanziger um sind (kann definitiv nicht geleugnet werden) oder wir Entscheidungen treffen müssen, die mehr Weitsicht, mehr Vernunft, mehr Bewusstsein erfordern (okay, drücken kann man sich schon).

Ich treibe es mal auf die Spitze: wir wissen, die Schonfrist der Zwanziger ist vorbei. In den Dreizigern hat man keine Zeit mehr für Spielereien, für ungezügelte Unvernunft, für Tänzeleien durch Wunschträume und Hoffnungsburgen. Während ich diese Worte schreibe, so schreit es in mir, dass uns all das natürlich weiterhin möglich ist. Aber doch liegt ein schmaler Grad zwischen dem was theoretisch möglich ist und dem, was wir praktisch insgeheim als unakzeptabel definieren und uns in den Dreizigern möglicherweise nicht mehr so glücklich macht wie in den Zwanzigern.

Ich habe diesen Blog bewusst den Absurditäten genauso wie den Normalitäten des Lebens gewidmet.  Die größte Absurdität und Normalität des Lebens ist das älter werden und die Veränderungen, die dieser Prozess automatisch und unveränderbar mit sich bringt. Und doch steckt hinter diesem Prozess ein enormes Spannungspotential. Sind wir also neugierig auf das was kommt. Ein bisschen lasse ich euch teilhaben an dem nicht Vorhersehbaren. Wenn der große Schock der 3.0 erst einmal verdaut ist.

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