all in my head?

Man mag es Zufall  nennen, dass pünktlich nach Erreichen der 30 ein übeler grippaler Infekt zuschlägt. Als hätte er hinter der 29 gelauert um fies und gehässig dann anzugreifen, wenn der Schmerz am größten ist. Dann, wenn man eh meint, es ginge von hier an nur noch bergab.

Möglicherweise spielt der Kopf in diesem Fall aber auch mal wieder eine weitaus größere Rolle, als man glaubt. Der Körper trägt das nach außen, was tief in der Psyche vor sich geht. Und das war angesichts der bereits seit Jahren vorherrschenden Angespanntheit mit Blick auf diesen Tag doch eine ganze Menge.

Nun aber, da endlich alle Kräfte wiedergekehrt sind, die Glocke über dem Kopf verschwunden ist und man sich den schönen Dingen des Lebens widmen kann, macht der Blick nach draußen und aufs Thermometer schon fast ein wenig frühlingsfroh. Und da Berlin ja immer gern mit allem ein wenig übertreibt, präsentierte es gestern nackte Füße auf kalten Gehwegen. Der Herr liegt heute garantiert mit einer barbarischen Harnröhreninfektion im Bett.

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