Wandel

Wohnt man in einer Großstadt, so ist man den ständigen Wandel gewohnt. Hier schließt ein Laden, dort macht einer auf. Hier wird ein Gebäude saniert, dort eine Leerfläche bebaut. Große Baukräne gehören zum Stadtbild wie der Fernsehturm und der Berliner Bär. Leider reagiert der gemeine Berliner selten auf städtebauliche Entwicklungen. Wieso auch, man würde ja permanente Reagierungs-Reaktionen zeigen müssen bei all dem Wachstum.

Dennoch ist mir aufgefallen, dass man viel häufiger mal von seinem täglichen Weg aufschauen sollte – es entgeht einem so einiges. Mich führt es zum Beispiel täglich am zukünfigen Berliner Schloss vorbei. Jeden Tag sieht es hier ein bisschen anders aus. Hätte ich jeden Tag ein Foto gemacht, hätte ich am Ende ein großartiges Daumenkino zaubern können. Erst Palast, dann Leerfläche, dann Schloss. Berlin ist schon ein bisschen verrückt.

Und wenn man dann mal ein bisschen recherchiert, dann wird es noch verückter, weil man feststellt, dass man ganz wenig Ahnung davon hat, wie Berlin seine Geschichte schreibt. Zitieren wir mal die Webseite berliner-schloss.de. Hier erfahren wir über das ursprüngliche Schloss:

Das Schloss wurde 1443 als feste Residenz der Hohenzollern gegründet, die vom vom Kaiser mit der Kurfürstenwürde der Mark Brandenburg belehnt wurden. Es stand über 200 Jahre lang als Burg (“Zwing Cölln”) und Renaissanceschloss in Cölln an der Langen Brücke über die Spree, am Übergang zu dem damals noch unbedeutenden märkischen Städtchen Berlin, das mit Cölln eine Doppelstadt bildete.

Gar nicht so unspannend. Mein Fazit: Aufmerksamer sein, mehr Fotos machen, Geschichte erlesen und an dieser Stelle hin und wieder teilen. Bild

by Dan Mountford

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