Frozen.

Die winterige Kälte hat Berlin erreicht und läutet die Weihnachtszeit angemessen ein. Der erste Besuch auf dem Weihnachtsmarkt war so, wie ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt wohl sein sollte: kalt. Verzweifelt hält man sich am Glühwein fest mit dem Ziel sich innerlich aufzuwärmen und den Glühwein vor dem zu schnellen Auskühlen zu schützen. Man hat in der Regel fünf Minuten Zeit, bis sowohl Zehen, als auch Glühwein die Temperatur verloren haben, die ihnen eigentlich zusteht. Also schlägt sich der gemeine Weihnachtsmarktbesucher den Wanst voll, in der Hoffnung mit hochkalorischen Energielieferanten die Körpertemperatur zu erhöhen. Gern denke ich da an das letzte Wochenende zurück, das zwar kalt, aber noch erträglich kalt war. Kein eisiger Wind zog durch jede Textilfaser, der Kaffee kühlte auch nur gemächlich aus, es genügte ein Mantel aus Wolle, statt aus Daunen und die Sonne, die den ganzen Tag über strahlte, hatte nicht nur einen aufheiternden sondern gar einen mini-mini-minimal wärmenden Charakter. Er wird mir gut in Erinnerung bleiben, dieser letzte offizielle Herbsttag.

Herbst im Tiergarten.

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