another year bites the dust.

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Irgendwie seltsam, dass erst das Jahresende uns so richtig zum Denken und Reflektieren anregt. Nicht nur stellen wir fest, dass erneut ein Jahr verdammt schnell von dannen zog (holy shit, das macht mir langsam echt Angst!). Nein, man überlegt auch: war es ein gutes oder schlechtes Jahr. War es so lala, durchwachsen oder okay. Kann das neue Jahr ähnlich werden oder soll es um Himmels willen bitte ganz GANZ anders sein. Ja, durch so einen Dezembermonat kann man schon sehr in sich gekehrt und in Gedanken schwelgend wandeln.

Aber das ist auch gut so. Aus jedem Jahr ziehen wir schließlich das ein oder andere „Learning“. Wir wissen, was wir versäumt haben, was wir zu wenig gemacht haben, was wir besser hätten bleiben lassen sollen. Wir wissen neue Erfahrungen zu schätzen – egal ob positiv oder nicht, weil wir gelernt haben in allem das Gute zu sehen. Wir blicken auf die Menschen, die mit uns das Jahr durchlebt haben. Mit all den tollen Momente und jenen, an die wir uns schmerzhaft zurück erinnern. Wir wissen, wen wir im neuen Jahr nicht missen möchten und wir wissen auch, wer 2015 nicht dabei sein muss. Uns sind die Dinge bewusst, die wir nach wie vor nicht erledigt haben, obwohl wir sie schon fünftausend Mal auf to-do-Listen vermerkt hatten. Wir kennen unsere Schwächen und vermuten, was auch im nächsten Jahr dazu führen könnte, dass wir uns über uns selbst ärgern. Denn egal wie oft wir sie in gute Vorsätze verpackt haben, wir ertappen uns jedes Jahr aufs Neue dabei, an ihnen zu scheitern (Sport, Laster, Vernunft, Sparsamkeit,…). Wohin gegen andere Momente, Stationen, Schritte uns gezeigt haben, dass wir sehr wohl Dinge meistern können, von denen wir es nicht für möglich gehalten hatten.

Wir haben also wieder ein bisschen mehr über uns gelernt. Und über andere. Wir wissen was uns glücklich gemacht hat und was nicht.

Im Kopf gehen wir diese zwölf Monate durch. Wir erinnern uns daran, wie wir das Jahr begannen. Mit welcher Grundstimmung wir 2013 verließen und wie wir ins neue Jahr blickten. Wir wussten – zumindest im groben Rahmen – auf was wir uns einstellen konnten. Veränderungen im Job, aufregender Urlaub, Umzug oder vielleicht auch einfach nur: relative Kontinuität. Wir hatten Hoffnungen und Erwartungen, Vorfreude und Tatendrang, vielleicht auch Befürchtungen. Manche setzten auf den Überraschungseffekt und machten dabei alles richtig. Denn, wie durften wir auch in diesem Jahr lernen: alles kommt stets anders als erwartet. So verlangt es das Gesetz des Lebens einfach, Punkt. Denn, wie hört man es immer und immer wieder: „alles andere wäre ja auch langweilig“. Dabei wäre ein bisschen Langweile doch manchmal auch ganz schön. Keine Überraschungen aus dem Nichts, keine alles verändernden Momente, dafür kalkulierbare und absolut erträgliche – ja vielleicht sogar, uns zufrieden stimmende konstante Normalität.

Seit ich das Gefühl habe, dass meine Erinnerungen kaum noch mit der Zeit mithalten können, habe ich angefangen jedes Jahr an Silvester jeden Monat des Jahres durchzugehen und Notizen zu machen. Die wichtigsten Ereignisse, Momente, Ergebnisse, Emotionen und Erkenntnisse werden festhalten, um irgendwann beim Blick in den Rückspiegel, im Dunste des Verschwommenen, noch Eckpfeiler von Geschehnissen und Gefühlen zu haben. Es ist wie auf einen riesengroßen SLOW-MOTION-BUTTON drücken, um das Jahr, was in Windeseile an uns vorbei marschiert, noch einmal vor Augen zu führen.

In diesem Sinne: Frohes Erinnern und auf ein zufriedenes Jahr 2015, auf das wir in allen darauf folgenden Jahren stets gern zurück blicken.

Tschüss 2014…

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DIE Frage 2014.

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Holy moly, 30!

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Barcelona im Mai!

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Ein heißer und schöner Berliner Sommer.

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Die ersten grünen Lebewesen in meiner Wohnung!

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Schöne entspannte Sonntage.

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Hurricane!

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Berlin-Brandenburg by bike!

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Der Tag an dem wir Weltmeister wurden.

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NY love, no matter what.

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Rügen kurz vor Frühlingsbeginn.

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Der ein oder andere Abschied.

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Kultur.

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Freunde.

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