grüne wiese.

Ich wurde heute gefragt, was ich tun würde und wo ich leben würde, wenn alles möglich wäre. ALLES. Würden Geld, Talent, Ländergrenzen nicht im Weg stehen. Wenn das Blatt vor mir weiß wäre – daneben 50 verschiedene Farben für grüne Wiese und bunte Welt.

Für einen kurzen Moment war ich etwas überfordert. Die Frage hatte ich mir selbst noch nie gestellt. Und doch setzte sich in meinen Kopf schnell ein wunderbares Lebensbild zusammen. Eine Stadt am Meer (sagen wir: San Francisco), ein kleines, gut laufendes Cafè, das nicht nur den großartigsten Kaffee, die besten Waffeln, den aromatischsten Tee verkauft, sondern auch die hübschesten Vintage-Stücke. Für die kreativen Bedürfnisse ein kleines Atelier mit riesengroßen Leinwänden und  Farbtöpfen in den schillerndsten Farben. Viel Sonnenlicht, das durch die großen Panoramafenster strömt und Blick auf einen Orangenbaum im Vorgarten. Ein Labrapoodle, der morgens die Tageszeitung von der Terrasse holt. Ein Mann, der währenddessen Orangen pflückt, um frischen Orangensaft zu pressen.

Hups, da habe ich mich zu vieler Farben bedient. Die Frage, die danach folgte war: Warum man sich immer nur in seinem kleinen abgesteckten Territorium bewegt und den ganz großen Schritt nie wagen würde. Klar, mal ein paar Monate ins Ausland, ein neuer Job, eine andere Stadt…. aber alles auf einmal? Ein Risiko eingehen? Alles auf eine Karte setzen? Bei Null anfangen? Da hört die Experimentierfreude bei den Meisten dann doch auf. Was nicht schlimm ist, solange man in 50 Jahren nicht denkt: hätte ich doch mal… damals…

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